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Sonntag, 11. September 2022

Telefongespräch zwischen Putin und Macron

Die Präsidenten besprachen folgende Themen:

Kneissl: Strommarkt in Europa "sehr verzerrt"

Die Stromkrise in Europa begann bereits 2021 und ist eine Folge der liberalen Reformen der letzten 15-18 Jahre, meint die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl in Ihrem Interview. Sie weist auch darauf hin, dass der Strommarkt in Europa heute "sehr verzerrt" sei, "nach unverständlichen Prinzipien" funktioniere und kein klassischer Angebots- und Nachfragemarkt darstelle.
Quelle

Wahlbetrug am Hintern

Während der Überprüfung durch Wahlbeobachter setzte sich eine Frau, Mitglied der Wahlkommission in der südrussischen Stadt Gelendschik, in der Hektik auf die Stimmzettel, die für die Regierungspartei "Einiges Russland" vorab gekennzeichnet waren. Ein diensthabender Polizeibeamter wurde an den Ort des Geschehens gerufen. Wenn auch mit Mühe, gelang es ihm schließlich, die Frau zu veranlassen, aufzustehen. So konnte der Verstoß aufgenommen werden. Die Täterin müsste eigentlich wegen Wahlbetrugs strafrechtlich verfolgt werden.


11.09.22: Bericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russisches Verteidigungsministerium:
Das Kiewer Regime hat zwischen dem 6. und 10. September in den Richtungen Nikolajew-Kriwoj Rog sowie Charkow mehr als 4.000 Tote erlitten. Mehr als 8.000 wurden verwundet.

Zwischenstopp eines Panzers

Am heutigen "Tag der Panzerfahrer" wurde in der russischen Grenzstadt Iwangorod, in unmittelbarer Nähe der estnischen Stadt Narva, ein Denkmal für den T-34 enthüllt, nachdem ein ähnliches Denkmal in Narva, Estland, abgebaut worden war. Auffällig ist die Inschrift auf der Gedenktafel:
"Der Panzer wird... als Reaktion auf die Entfernung eines ähnlichen Denkmals in Estland ... VORERST in der Region St. Petersburg installiert..."
Das Wort "VORERST" ist auf der Gedenktafel tatsächlich in Großbuchstaben eingraviert.

Panzer als Denkmal in Iwangorod

Panzer als Denkmal an estnischer Grenze

Russland: Tausende von Trucks ohne Auslastung

Die russischen Spediteure melden fehlende Auslastung für bis zu 30.000 Trucks wegen Ausfälle in der westlichen Transportrichtung. Infolgedessen kommt es im europäischen Teil Russlands zu einem vorübergehenden Kapazitätsüberschuss, der mit einer Senkung der Tarife um bis zu 20-25 % einhergeht. Gleichzeitig ging die Gesamtzahl der angemeldeten LKWs in Russland in der ersten Hälfte des Jahres 2022 um 5-7 % zurück.

Saporoschje: Letzter KKW-Block abgeschaltet

Der letzte in Betrieb befindliche Block des Kernkraftwerks Saporoschje wurde abgeschaltet, so Renat Kartschaa, Berater der Konzernleitung von Rosenergoatom:
"Der Block wurde gestoppt und wird derzeit in einen kalten Zustand versetzt."

Umfrage: Einführung von Corona-Beschränkungen

Das russische Jobportal Superjob hat eine Umfrage unter den Einwohnern mehrerer Großstädte Russlands zur Einführung von Corona-Beschränkungen durchgeführt und folgende Ergebnisse bekommen:
Die Einwohner von Woronesch und Moskau (jeweils 22 %) sind am meisten für strengere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Diese Position vertreten auch 10 % der Einwohner von Krasnodar und Rostow am Don. In Perm sprach sich jeder Fünfte (20 %), in Omsk 18 %, in Samara und Jekaterinburg jeweils 17 % und in St. Petersburg und Nischni Nowgorod jeweils 16 % für eine Ausweitung der Beschränkungen wegen Corona aus.

Samstag, 10. September 2022

Poster aus der Schweiz?

Das Foto eines solchen Posters ist in den russischen sozialen Medien aufgetaucht. Können die schweizerischen Leser dies bestätigen oder dementieren? Die Telefonnummer dürfte stimmen und dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation gehören.

Poster aus der Schweiz

Serbien muss die Seite des Vorhangs wählen

Brüssel fordert Serbien auf, zwischen Russland und der EU zu wählen. Dies erklärte der serbische Staatschef Alexander Vucic in seiner Ansprache an die Nation. In seiner Rede ging der Politiker auf die Gespräche mit dem Sonderbeauftragten der Europäischen Union für den westlichen Balkan Miroslav Lajčák, dem Berater der deutschen Bundeskanzlerin Jens Plötner und dem Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Bonn ein. Während eines "schwierigen Gesprächs" hätten "große westliche Kräfte, unterstützt von den USA und der Türkei" gesagt, dass nun "jeder entscheiden müsse, auf welcher Seite des Vorhangs er bleiben wolle: Auf der Seite, wo die Wirtschaft schwindet und nicht existiert, oder auf der Seite des Erfolgs, wo sie ist", betonte der serbische Staatschef.

Putins Telegramm an Karl III.

An Seine Majestät Karl III., König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland
Eure Majestät!
Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich zu Ihrer Thronbesteigung.
Ich wünsche Eurer Majestät viel Erfolg, gute Gesundheit und alles Gute.
Hochachtungsvoll,
Wladimir Putin
Quelle

Putins Telegramm an Karl

Neue Eisenbahnfähre für Sachalin

Auf der neuen Eisenbahnfähre 'Alexander Dejew', die von der Amur-Werft gebaut wurde, fand die Zeremonie zum Hissen der Nationalflagge statt. Die Alexander-Dejew-Fähre wird auf der Strecke Wanino-Cholmsk verkehren, die die Insel Sachalin mit dem russischen Festland verbindet. Das Schiff wird 32 Eisenbahnwaggons und 12 Lastwagen sowie bis zu 200 Passagiere befördern können.

Fähre Alexander Dejew für Sachalin

Sacharowa zu Baerbocks Besuch in Kiew

Nachricht:
Die deutsche Außenministerin trifft zu einem unangekündigten Besuch in Kiew ein.
Kommentar von Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:
So wird das aktualisierte Tourismusentwicklungskonzept der EU in die Praxis umgesetzt.

Putin wirbt für die Wahlen

Nationaler Wohlfahrtsfonds Russlands: Stand Semptember 22

Die Reserven des russischen Nationalen Wohlfahrtsfonds beliefen sich nach Angaben des Finanzministeriums zum 1. September 2022 auf 11,87 Billionen Rubel bzw. 8,9 Prozent des BIP. Im Laufe des Monats sanken sie um 285,9 Mrd. Rubel. Dies beinhaltete einen Rückgang der Euro-, britischen Pfund- und japanischen Yen-Beträge auf den Fondskonten. Der Beträge in chinesischen Yuan und Gold blieben unverändert. Der US-Dollar wurde noch im vergangenen Jahr vollständig aus der Staatsfondsstruktur ausgeschlossen.

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