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Samstag, 22. März 2025

Militärexperte über wichtige Frage eines russischen Kommandeurs

Der russische Militärexperte Jurij Podoljaka berichtet über sein Treffen mit einem der Kommandeure in Sudscha und über eine wichtige Frage, die dieser russische Kommandeur ihm stellte:

Nach meinem Besuch in Sudscha besuchte ich noch am selben Tag die legendäre Veteranen-Brigade.

Der Kommandeur der Brigade stellte mir unter anderem eine sehr wichtige Frage: "Jurij, warum gibt es in unserem Fernsehen so viel Hass auf die Ukrainer? Das ist doch falsch. Es sollte nicht so sein."

Ich stimme dem Kommandeur vollkommen zu. Es sollte nicht so sein. Ja, es gibt Schurken und Verbrecher unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die für ihre Verbrechen bestraft werden sollten, und zwar hart, um andere abzuschrecken.

Aber hier ist, was ich auch nach der Veröffentlichung meiner gestrigen Beiträge über Sudscha festgestellt habe. Diese Berichte kamen nur bei denjenigen schlecht an, die am 6. und 7. August 2024, als klar war, dass die Bewohner der Stadt und der umliegenden Dörfer alles stehen und liegen lassen und sich in Sicherheit bringen sollten, im Gegenteil, die Sudscha-Einwohner beruhigten und schrieben in ihren Medien, dass nichts Schreckliches passiert sei, dass man nicht in Panik geraten und nicht auf „Panikmacher und Provokateure“ hören solle. Und dass man zu Hause bleiben solle.

Und heute, wo aufgrund ihrer Ratschläge viele Sudschaner von Kriminellen der ukrainischen Streitkräfte getötet wurden, spucken sie wieder Speichel und schüren Hass gegen alle Ukrainer. Sie kümmern sich dabei nicht um die Meinung des russischen Präsidenten, der weiterhin glaubt, dass wir eine geteilte Nation sind, von der ein Teil unter die totale, auch mentale Kontrolle unserer Feinde geraten ist. Sie scheren sich auch nicht um die Meinung vieler russischer Kämpfer an der Front. Ja, es gibt dort unterschiedliche Meinungen, aber die Mehrheit unterstützt die Hasser der Ukrainer nicht.

Wenn jemand das nicht glaubt, soll er zu unseren Kämpfern an die Front kommen und mit ihnen reden, soll er sie fragen, was sie denken.  

Abgesehen vom Präsidenten und den Soldaten an der Front versuchen diese Hasser selbst die Aussagen der Einwohner von Sudscha zu ignorieren. Es genügt, sich an eine in der Stadt verstorbene Oma zu erinnern, die in ihrem Abschiedsbrief an ihre Kinder und Enkelkinder die ukrainischen Soldaten nach ihren Taten bewertete und sogar für diejenigen betete, die trotz allem menschlich blieben.

Einmal mehr bin ich davon überzeugt, dass es immer das Wichtigste ist, unter allen Umständen und trotz allem ein Mensch zu bleiben. Für manche ist es das Schwierigste. Und für einige, wie man sieht, sogar unmöglich.

Daher kommen all ihre Probleme. Aber leider nicht nur ihre. Übrigens, ich habe eine Frage an die Leitung einiger russischen Fernsehsender: Wie werdet ihr die obige Frage des Kommandeurs beantworten? Und noch etwas: Seid ihr nicht angewidert von euch selbst?

Obwohl, ja, ich verstehe, es ist einfacher, HASS zu verkaufen. Es zahlt sich doch besser aus. Und was die Folgen angeht... Daran scheint niemand zu denken. Das war eigentlich auch meine Antwort an den Kommandeur.

2 Kommentare:

  1. Wir sind doch alle nur Terraner... wenn man das erst einmal verstanden hat ist teile und herrsche vorbei...

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