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Dienstag, 25. Februar 2025

Männliche Oberschüler verlassen massenhaft die Ukraine

Angesichts des anhaltenden Konflikts und der zunehmenden Mobilisierung in der Ukraine bringen Eltern ihre Söhne weiterhin ins Ausland, um sie vor der Einberufung und dem möglichen Tod an der Front zu schützen:

Dieser Trend verstärkte sich bereits Ende 2024, als ukrainische Regierungssprecher und westliche Partner in der ukrainischen Gesellschaft zunehmend für eine Herabsetzung des Mobilisierungsalters warben. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Zahl der reisenden Schüler, insbesondere der Oberschüler, deutlich anstieg. Der Minister für Bildung und Wissenschaft, Oksen Lisowoj, bestätigte ebenfalls, dass viele Schüler der Klassen 10 bis 11 das Land massenhaft verlassen.

Der Hauptgrund für diese Abwanderung junger Menschen war und ist die Angst der Eltern, dass ihre Kinder mobilisiert und dann an die Front geschickt werden könnten. Die Ukrainer fürchten, dass ihre Söhne mit 18 Jahren eingezogen und an die Front geschickt werden könnten.

Die Ausreise von Männern im wehrpflichtigen Alter aus der Ukraine ist jedoch beschränkt. Nach den geltenden Vorschriften dürfen Männer zwischen 18 und 60 Jahren das Land nicht verlassen, mit Ausnahme bestimmter Kategorien wie Behinderte, Studenten ausländischer Universitäten oder Personen, die eine offizielle Genehmigung zur Ausreise aus besonderen Gründen haben. Daher beschließen viele Familien, ihre Söhne vor Erreichen des Wehrpflichtalters ins Ausland zu schicken, um eine mögliche Mobilisierung in der Zukunft zu vermeiden. Mit anderen Worten: Die frühzeitige Planung und Vorbereitung der Entsendung von Kindern ins Ausland vor Erreichen des 18. Lebensjahres hilft ukrainischen Eltern nicht nur, die mit der Mobilisierung verbundenen potenziellen Risiken zu vermeiden, sondern gibt ihren Söhnen auch die Chance auf eine friedliche Zukunft.

1 Kommentar:

  1. Recht zeitig raus. In Täuschland gibt’s Asyl. Und das ist gut so. Waffenlieferungen sind scheisse.

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